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Advent und
Weihnachten ist eine Zeit der Gefühle, der Erwartungen und der leuchtenden
Kinderaugen.
Uns störte
der schleichende Verlust alter christlicher Bräuche. Der Geschenkbringer
(Weihnachtsmann) der Geschäftswelt nahm und nimmt immer mehr an Bedeutung zu. Wir überlegten,
was wir dem entgegensetzten könnten, denn schließlich haben wir alle schöne
Erinnerungen an unsere Kindheit und auch an
die leuchtenden Augen unserer Kinder.
1985
entschlossen wir uns, den Brauch, dass der Bischof
Nikolaus zu den Kindern nach Hause kommt, wieder aufleben zu lassen.
Das Kostüm
des Weihnachtsmannes ist fast allen bekannt. Unser
Nikolaus sollte als Bischof mit Mitra und Stab eingekleidet sein, als eine
liebevolle Respektperson, der die Kinder unendlich liebt.
Er sollte keine Erziehungshilfe werden. Drohen
mit dem Schwarzen Mann oder Knecht Ruprecht ist tabu. Er sollte der gütige und
liebevolle Bischof Nikolaus der Legende werden. Also entschieden wir uns für
eine Form, in der wir Eltern bitten, gute wie zu verbessernde Eigenschaften aufzuschreiben.
Er sollte
nicht nur Geschenke
überbringen. Der Nikolaus kommt und erzählt eine Geschichte
(Löffelgeschichte, Sterntaler usw.) und lobt
vor allem die guten Dinge. Ehe er den Kindern die mitgebrachte Tüte überreicht
bittet er die Kinder sich anzustrengen, dass er die
weniger guten Eigenschaften beim nächsten Mal in seinem „Goldenen Buch“ kaum
noch vorfindet.
Unser
Nikolaus geht auch nicht den ganzen
Dezember zu den Kindern, sondern nur am Nikolaustag, dem 6. Dezember. Denn wir
waren der Meinung, dass der Advent mehr zu bieten hat.
Weitere Informationen zum christilichem Nikolaus Brauch finden Sie hier:
klick auf die Bilder um sie in groß zu sehen
Bericht eines Nikolauses
Vor ca.
20 Jahren kam zu meinem Geburtstag (5. Dezember) der Bischof Nikolaus in meine
Familie. Er erinnerte mich an die vielen Freuden, die mir dieser Brauch beschert hatte.
Also
entschloss ich mich, auch andere Familien und vor allem Kindern eine Freude zu
bereiten. Ich stellte
mir das zwar schwierig vor, aber ich merkte beim Anziehen des Gewandes, dass ich
mich anders fühlte. Ich war
nicht mehr nur der Bernhard.
Bei den
Besuchen erlebte ich immer wieder, wie die Kinder voll Erwartung da saßen,
zuhörten und versprachen sich zu bemühen und ein klein wenig besser zu werden.
Von einigen
Kindern bekam sogar ich etwas geschenkt. Diese selbstgemahlten Bilder oder
gebastelte Dinge nahm ich dann bei weiteren Besuchen im "Goldenen Buch" mit. Beim
weiteren Besuch sprachen wir manchmal darüber, dass ich mich gefreut habe, dass
auch ich etwas geschenkt bekam und zeigte das Geschenkte vor.
Ein
Nikolausbesuch führt mich jedes Jahr in einen Kindergarten. Ich hatte erst
Bedenken, denn ich sollte mich vor den Kindern umziehen. Ich dachte, dann ist
das Staunen und das Leuchten in den Kinderaugen verschwunden. Aber meine
Befürchtungen waren umsonst. Ich frühstückte mit den Kindern, und wir
unterhielten uns. Dann begann die Feier, und ich erklärte ihnen die Gewänder,,und
dann war ich für alle auf einmal der Bischof Nikolaus, der eine Geschichte
erzählt und kleine Geschenke mitbringt. Das ist jedes Mal eine tolle Erfahrung.
Da ich
einige Familien viele Jahre besuchte, merkte ich, dass wir etwas
veränderten. Die Kinder kannten den Unterschied zwischen dem Weihnachtsmann und
dem Nikolaus. Bei etlichen Familien wurde ein richtiger Nikolausbrauch wieder
ins Leben gerufen.
Nikolaus Bernhard
Weitere Inforamationen, um den Nikolaus auch in Ihr Haus zu bestellen finden Sie hier zum downloaden.
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