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Anfang
des 18. Jahrhunderts gehörten die Röhlinghauser Bauern noch zu der Gemeinde
Eickel. Da durch den Bau der Köln-Mindener Eisenbahn sich der Ortsteil
Röhlinghausen Mitte des 18. Jahrhunderts aber sprunghaft schnell entwickelte,
kam 1884 zum ersten mal das Bestreben nach einer eigenen Filial-Gemeinde auf.
Im
Jahre 1898 wurde unsere erste Notkirche, "Betsaal" eingeweiht. Zu
diesem Zeitpunkt erhielt unsere Gemeinde auch schon ihren Taufnamen "St.
Barbara Röhlinghausen". Seit Alter’s her ist die hl. Barbara die
Schutzpatronin der Bergleute. Ein tiefer Glaube zeichnet auch viele Bergleute
der neuen Gemeinde aus. Sie kommen aus allen möglichen Gegenden Deutschlands,
besonders aus den ostdeutschen und ehemals polnischen Provinzen.
Im
Jahr 1908 wurde durch die Grundsteinlegung mit dem Bau unserer ersten Kirche begonnen.
Am 21. Juli 1912 war es dann soweit: Bischof Dr. Karl Schulte, Bischof von
Paderborn, weihte feierlich das neue Gotteshaus ein. Erst im Jahr 1929 erhielten
wir auch die Glocken. Diese bleiben leider nicht lange im Kirchturm, da während
des 2. Weltkrieges im Jahre 1942 die Glocken abgenommen und für Kriegszwecke
verwendet wurden. Unsere Kirche wurde auch von Bombenangriffen nicht verschont.
Die Sakristei stand in hellen Flammen, die von wenigen Anwesenden gelöscht
wurden.
Es
waren Bergschäden die im Jahre 1963 zur sofortigen Schließung des
Kirchengebäudes führten. Ganz Röhlinghausen war tief betroffen. In aller Eile
wurde der große Saal des Jugendheimes, welches im Jahre 1957 erbaut wurde, als
Notgottesdienstraum hergerichtet. Dievorgelagerte Damentoilette diente als
Sakristei und der Tischtennisraum im Souterrain wurde für Werktags- und
Gruppengottesdienste nutzbar gemacht.
Am
22. Oktober 1964 wurde die alte Kirche dann gesprengt. 2-mal musste der Sprengmeister
ansetzen, damit um 11:30 Uhr der Kirchturm planmäßig nach Westen auf das
Kirchenschiff fiel.
Die
Grundsteinlegung unserer neuen Kirche fand unter Beteiligung der gesamten
Gemeinde am 20. Oktober 1968 statt. Weil im Heiligenkalender 1969 die heilige
Barbara nicht mehr aufgeführt war, wurde nach einer Abstimmung in der Gemeinde
ein Doppelpatronat zu unserem neuem Weihetitel: „Zu Ehren des Heiligen Geistes
und in Verehrung der heiligen Barbara“. Am 11. Oktober 1969 weihte Erzbischof
Dr. Lorenz Kardinal Jaeger das neue Gotteshaus auf den Namen „Heilig Geist
Kirche“ ein. Erst ein Jahr später, Weihnachte 1970 läuteten zum ersten Mal die
neuen Glocken über Röhlinghausen. Die künstlerische Gestaltung der
Kirchenfenster wurde im September 1975 abgeschlossen.
Theodor
Surrey kommt im Juli 1992 als 8. Pfarrer in die Gemeinde St. Barbara
Röhlinghausen. In seiner ersten Predigt sagte er: „Ich springe hier auf einen
fahrenden Zug und will mit Ihnen gemeinsam ein Stück Lebensweg fahren.“
Der
Fronleichnamszug zog erstmals seit vielen Jahren am 10.7.1993 nicht wie sonst
vom Sportpark in die Pfarrkirche sondern ging einen längeren Weg durch die
Gemeinde. Dieser Weg wird in weiteren Jahren immer wieder durch einen anderen
Gemeindeteil gehen.
Der
begeisternde Klangreichtum unserer neu gebauten Orgel (gebaut von der Firma
Sauer-Orgelbau) wurde am 7. Juli 1998 vom Domorganisten geprüft und abgenommen.
Im
Juni 2001 stellten die Pfarrgemeinden St. Barbara, St. Michael und St. Josef einen
Antrag auf Errichtung eines Pastoralverbundes. Die Errichtung des
Pastoralverbundes Wanne Süd-West wurde am 1. Januar 2002 vollzogen.
Die Internetpräsens unser Gemeinde ist in Arbeit,
aber die Verbundgemeinde St. Michael findet ihr schon jetzt im Internet. Schaut doch
auch bei unseren Links mal nach.
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