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Fronleichnam, ein Fest der katholischen Kirche, das 1246, also vor mehr als 750 Jahre in
Lüttich zum ersten Mal gefeiert wurde. In Nordrhein-Westfalen und anderen Bundesländern mit hohem katholischen
Bevölkerungsanteil ist das Fest zugleich ein arbeitsfreier Tag.
das Fest:
Das Fest, das 1246, also vor mehr als 750 Jahren in Lüttich zum ersten Mal gefeiert wurde,
wird in der katholischen Kirche am Donnerstag nach Trinitatis (dem ersten Sonntag nach Pfingsten) gefeiert.
An diesem Fest bezeugen die Katholiken ihren Glauben an die bleibende Gegenwart Jesu Christi in der
Abendmahlsfeier, im Sakrament der Eucharistie.
In einer Prozession wird die geweihte Hostie, das eucharistische Brot, als sichtbares
Zeichen für den Glauben an die Gegenwart Christi, durch Stadt und Land getragen. Geschützt wird sie durch
ein prachtvolles Schaugefäß, die Monstranz.
Der Weg des Festzuges führt dabei durch Straßen und "Felder" zu vier Altären,
an denen Texte aus den vier Evangelien gesungen und gebetet werden. An jeder dieser Stationen wird ein
Segen erteilt.
Der Name "Fronleichnam" leitet sich vom mittelhochdeutschen "Vrônlicham"
ab, "vron" heißt "Herr" und "licham" meint den lebendigen Leib, was "Leib
des Herrn" bedeutet.
Quelle: WAZ
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